Oktober 2017

Messing reinigen: So geht’s
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Messing reinigen: So geht’s

Messing wird seit der Antike aufgrund seiner Eigenschaften genutzt und geschätzt. Auch heute setzt man es noch dort gerne ein, wo hohe Stabilität und gute Leitfähigkeit gefragt sind. Doch auch im Haushalt findet Messing, nicht zuletzt aufgrund seines Aussehens, Verwendung. Doch was tun, wenn der Glanz langsam nachlässt oder die Oberfläche fleckig wird? Hier erfahren Sie, wie Sie Messing am besten reinigen.

Was ist Messing?

Messing ist kein Metall im eigentlichen Sinne, sondern eine Kupfer-Zink-Legierung. Der Zinkgehalt liegt bei maximal 40 %. Die Höhe des Zinkgehalts ist ausschlaggebend, für die Verarbeitungsfähigkeit und Farbe des Messings. Das Farbspektrum verläuft von Bräunlich-rot über Hellgelb bis nahezu weiß. Die Einsatzgebiete der Legierung sind vielzählig und reichen von Wohnaccessoires und Schmuck bis zu Musikinstrumenten.
Messing verleiht Türklingeln, Türgriffen und Armaturen nicht nur ein besonders edles Aussehen, es wirkt durch seine Zusammensetzung auch bakterizid. Dadurch wird ein Festsetzen von Bakterien verhindert. Gerade im öffentlichen Bereich ist das natürlich besonders praktisch

Was ist vor der Reinigung zu beachten?

Bevor Sie mit der Reinigung beginnen, stellen Sie sicher, dass es sich bei dem Stück wirklich um Messing handelt. Dazu verwenden Sie einen Magneten. Bleibt der Magnet nicht haften, handelt es sich um Messing. Wird der Magnet jedoch angezogen, besteht der Gegenstand vermutlich aus Eisen oder Stahl, der mit einer dünnen Messingschicht überzogen wurde. In diesem Fall müssen Sie bei der Entfernung von Flecken besonders vorsichtig sein.
Eine allzu gründliche Reinigung ist bei Messinggegenständen meistens ohnehin nicht notwendig, da eine altersbedingte Patina den gewissen Reiz dieser Legierung ausmacht. Auch bei vorhandenen Gravuren und Ziselierungen sollten Sie äußerste Vorsicht walten lassen, und ausschließlich mit weichen Putzutensilien arbeiten. Infrage kommen Wattestäbchen, weiche Zahnbürsten und Mikrofasertücher. Sollten Sie Türklinken, Möbelgriffe oder Klingelschilder reinigen, kleben Sie die umliegende Fläche davor mit Kreppband ab. So schützen Sie das Holz.

Welche Möglichkeiten zur Reinigung von Messing gibt es?

Wenn Sie nicht auf herkömmliche Reinigungsmittel aus dem Handel zurückgreifen möchten, gibt es einige Tricks und Hausmittel, mit dem Sie Ihre Gegenständen in neuem Glanz erstrahlen lassen können.

  • Spülmittel und Wasser: Oft reichen diese beiden einfachen Hilfsmittel aus, um grobe Verschmutzungen zu entfernen. Verwenden Sie jedoch nur sanftes Spülmittel.
  • Salz, Essig und Mehl: Um Verfärbungen, die durch Oxidation entstehen, loszuwerden, mischen Sie daraus eine Paste. Dazu vermengen Sie je einen Esslöffel Salz und Mehl und mischen so viel Essig dazu, bis sich eine streichfähige Paste bildet. Diese tragen Sie auf den Gegenstand auf und lassen in eine Stunde einwirken, bevor Sie sie mit einem weichen Tuch entfernen.
  • Sauerkrautsaft: Viele Menschen schwören darauf. Die Anwendung ist einfach: Auftragen, einwirken lassen und anschließend polieren.
  • Tomatensaft/ Ketchup/ Milch: Man soll es kaum glauben, aber auch damit lässt sich Messing reinigen. Der Vorgang ist der gleiche, wie bei der Reinigung mir Sauerkrautsaft.
  • Spiritus/ Petroleum: Hat sich Grünspan gebildet, dann hilft eine Behandlung damit. Auch hier sollten Sie das Polieren mit einem weichen Tuch nach der Reinigung nicht vergessen.
  • Buttermilch und Salz: Kleinteile legen Sie am Besten in eine 1:1-Mischung aus Buttermilch und Salz. Einige Minuten in diesem Bad reichen bereits aus.

Nachdem Sie die Flecken und Verfärbungen erfolgreich entfernt haben, ist es ratsam, das Metall zu versiegeln. Geeignet sind Autopolituren und spezielle Lacke, etwa Zaponlack.

Um lange Freude an Ihren Messingaccessoires zu haben, empfehlen wir, das gewählte Mittel immer erst an einer unauffälligen Stelle zu testen. So gehen Sie sicher, dass es nicht zu aggressiv wirkt. Bei jeder Reinigung wird Messing ein wenig dünner, da auch Material abgetragen wird. Deshalb sollten Sie Ihre Gegenstände nicht öfter als wirklich nötig putzen. Verwenden Sie niemals Stahlwolle oder andere raue Utensilien, diese zerkratzen die Legierung.

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Welche Versicherungen sind steuerlich absetzbar
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Welche Versicherungen sind steuerlich absetzbar

Alle Jahre wieder – Die Steuererklärung macht uns oft zu schaffen. Eine Aufgabe, die wir ungerne immer wieder verschieben, obwohl sie uns oft einige hundert Euro Geld einbringt. Oft fehlt uns einfach das richtige Grundwissen, gerade im Bereich der Versicherungen, denn auch diese können abgesetzt werden und jeder hat sie, zumal auch Pflichtversicherungen absetzbar sind. Wer diese nicht richtig abgibt, verschenkt unter Umständen jährlich viel Geld. Doch welche Versicherungen sind absetzbar? Wir klären auf!

Zunächst einmal können sowohl private Versicherungn, wie auch beruflich bedingte Policen von der Steuer abgesetzt werden. Private Versicherungen fallen dabei in der Regel unter Sonderausgaben oder auch Vorsorgeaufwendungen, beruflich bedingte Policen werden in der Regel als Werbungskosten abgesetzt.
Bei allen privaten Versicherungen muss aber zusätzlich unterschieden werden:

  • Aufwendungen, die die Altersvorsorge betreffen
    Hierunter fallen sowohl die gesetzlichen, als auch die privaten Beiträge zur Rentenversicherung. Hier können insgesamt bis zu 76% geltend gemacht werden, wobei der Höchstbetrag bei 20.000 Euro bzw. 40.000 Euro für Verheiratete liegt.
    Weitere gibt es in der Steuererklärung den Punkt „sonstige Vorsorgeaufwendungen“, die ebenfalls von der Steuer abgesetzt werden können. Darunter zählt die Arbeitslosen-, Pflege-, Kranken-, Unfall, Erwerbs- und Berufsunfähigkeits, sowie Risikolebensversicherung. Bei Laufzeitbeginn vor dem 01. Januar 2005 können auch Kapitallebensversicherungen geltend gemacht werden. Unter diesem Posten dürfen alle Arbeitnehmer jährlich bis zu 1.900 Euro absetzen, Selbstständige sogar bis zu 2.800 Euro. Für Verheiratete gilt wie immer die doppelte Summe.
    Übrigens können im Bereich Krankenversicherungen sowohl gesetzliche, als auch private Krankenversicherungen von der Steuer abgesetzt werden – allerdings wird bei privaten Krankenversicherungen oft nur der Basistarif akzeptiert.
    Nicht vergessen sollte man Vorsorgeversicherungen wie Kranken- und Pflegeversicherungen für Kinder. Dieser kann oft in voller Höhe abgesetzt werden.
  • Haftpflichtversicherungen
    Eine Haftpflichtversicherung sollte jeder haben. Zum Glück kann auch diese steuerlich abgesetzt werden. Dazu zählen sowohl die Privathaftpflicht, als auch die KFZ-Haftpflichtversicherung. Unter dem Punkt „sonstige Vorsorgeaufwendungen“ können diese zugeordnet werden.
  • Sonstige Versicherungen
    Weiter können Arbeitsrechtsschutzversicherungen steuerlich geltend gemacht werden.

Nicht steuerlich absetzbar

Nicht absetzbar dagegen sind Sachversicherungen, wie beispielsweise die Hausratsversicherung. Diese werden nur in äußersten Sonderfällen anerkannt. Ausnahme ist dann gegeben, wenn ein Arbeitszimmer Zuhause aus beruflichen Gründen nötig ist. Dann wird die Hausratsversicherung anteilsmäßig akzeptiert. Ebenso wird die Kaskoversicherung für das Auto nicht anerkannt.
Wer eine private Krankenversicherung hat, kann Zusatzleistungen wie Einbettzimmer im Krankenhaus nicht absetzen. Ebenso werden Chefarztbehandlungen nicht akzeptiert.
Sollten die oben genannten Versicherungen vom Finanzamt nicht anerkannt werden, kann schriflich Einspruch eingelegt werden. Die Frist dafür beträgt vier Wochen.

In der Regel kann jeder zwei bis drei der oben genannten Versicherungen von der Steuer absetzen, da diese fast jeder hat. Immer sollte man aber an die Pflichtversicherungen denken, die jeder hat!
Es kann sich also lohnen jedes Jahr Zeit für die Steuererklärung zu investieren.

Änderungen für das Steuerjahr 2017

Wer Inhaber einer Basis-Rente ist, kann seit 2017 einen höheren Teil der Beiträge als Sonderausgaben in der Steuererklärung angeben und geltend machen. Für die Rürup-Rente steigt der steuerliche Höchstbetrag dabei von 22.767 auf 23.362 Euro. Der Anteil der berücksichtigten Beiträge im Bereich Sonderausgaben steigt von 82 auf 84 Prozent, das entspricht maximal 19.624 Euro.

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Smalltalk lernen: Mit diesen 5 Tipps klaptt’s
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Smalltalk lernen: Mit diesen 5 Tipps klaptt’s

Die peinliche Stille lässt sich ganz einfach überbrücken: Tipps für den perfekten Smalltalk

Jeder kennt die berühmten Situationen an der Bushaltestelle mit fremden Leuten oder im Aufzug mit Kollegen. Die Zeit scheint einfach nicht zu verrinnen. Für manche Menschen ist es leichter, dass Eis zu brechen und der Stille abzusagen. Andere Personen fällt es schwer den ersten Schritt zu machen und mit einem lockeren Spruch ein Gespräch zu starten. Smalltalk kann, richtig angewendet, dabei helfen Zeit zu überbrücken oder Menschen besser kennenzulernen, ohne gleich persönlich werden zu müssen. Doch auch wer Smalltalk bislang anstrengend fand und keinen Nutzen erkannt hat, sollte sich folgende Tipps für den Smalltalk anschauen. Auf diese Weise wird das nächste Gespräch erfolgreich absolviert.

Den Überraschungsmoment nutzen und mit fröhlichen Themen starten

Fast jeder ist auf eine Art und Weise schüchtern. Wer den Anfang macht, profitiert vom Überraschungsmoment. Mut und Spontanität werden zudem vom Gegenüber respektvoll anerkannt. Nichts ist schlimmer als sich anzuschweigen. Allerdings sollten Witze unter der Gürtellinie oder politische Diskussionen vermieden werden. Auch Fragen über das Gehalt passen nicht unbedingt in den Beginn des Smalltalks. Stattdessen lassen sich Gespräche mit einfachen Themen, wie dem Wetter, einer lustigen Anekdote, Essen oder Feiertagen starten. In einem Smalltalk dreht es sich nicht um wichtige Themen. Es sind besonders die einfachen Dinge, die den Smalltalk beleben. Der Smalltalk profitiert außerdem von freundlicher Ausdrucksweise und einer fröhlichen Gestik und Mimik. Ein Lächeln sorgt für eine direkte Verbindung und macht den Smalltalk noch einfacher.

Positive Smalltalk-Gespräche die immer funktionieren

Bei einem Smalltalk werden positive Dinge in den Vordergrund gebracht. Insbesondere dann, wenn es sich um fremde Menschen handelt, können der Wissensstand und die Interessen nur schwer eingeschätzt werden. Allgemeine Themen eignen sich für den Smalltalk immer, vermieden werden sollten Aspekte wie Tod, Furcht, Angst, Krieg oder Trauer. Die Situation, in der sich Menschen befinden lassen sich nur schwer einschätzen. Ein leichter, angenehmer Smalltalk belebt die Stimmung und das Klima.

Offene Fragen halten das Gespräch am Laufen

Wenn ein Gespräch sich zu Ende neigt, liegt es nicht grundsätzlich daran, dass sich die Personen nicht kennen. Oft sind es Fragen und Antworten die kaum noch Platz für Erweiterungen lassen. Experten raten dazu, die Fragen allgemein und möglichst offen zu formulieren. Eine Frage die sich mit einem schnellen Ja oder einem kurzen Nein beantworten lässt, beendet das Gespräch. Wenn nach einer eigenen Meinung gefragt wird, lässt sich allerdings die Basis für eine Diskussion erschaffen. Auf diese Weise wird aus dem Smalltalk vielleicht sogar mehr als nur ein kurzes Gespräch.

So kann der Smalltalk beendet werden

Es gilt als unhöflich, einfach nichts mehr zu sagen oder zu gehen, ohne sich zu verabschieden. Dennoch ist vielen Menschen die Situation des Smalltalks peinlich. An dieser Stelle sollte das Gespräch nicht abrupt abgebrochen werden. Empfohlen wird ein geschicktes Handeln, dass sich als Rückzug beschreiben lässt. Ein Blick auf die Uhr oder auf das Smartphone, kann erklärend für einen wichtigen Termin stehen, der unbedingt noch wahrgenommen werden sollte. Mit einer höflichen Verabschiedung gibt sich der neue Gesprächspartner in der Regel zufrieden und wird sich beim nächsten Smalltalk auf ein respektvolles Gespräch in Augenhöhe freuen.

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